Seit einigen Jahren wird an der Ostschule nach einem eigens geplanten und mittlerweile erprobtem „bilingualen Ansatz“ gearbeitet. Dabei wird jede Klasse etwa 3-4 Unterrichtsstunden in der Woche bilingual unterrichtet.

Beim bilingualen Ansatz der Ostschule arbeiten ein „native speaker“ und ein Lehrer durchgängig im Team. So wird gewährleistet, dass die Kinder immer auch die Möglichkeit eines Ansprechpartners auf Deutsch haben und dennoch eine Person vorhanden ist, die ausschließlich Englisch spricht. Die Kinder erfahren dadurch, dass die neu zu erlernende Sprache auch sinnvollen kommunikativen Charakter hat, denn ohne diese Sprache oder zumindest ohne englische Wortbausteine gibt es keine oder nur nonverbale Kommunikation mit dem „native speaker“.

Unsere  „native speaker“ übernehmen Einführungen, arbeiten mit Kleingruppen, leiten Spiele und benutzen die Sprache und Sprechanlässe immer wieder zur Kommunikation in der Fremdsprache. Die Kinder werden dazu angehalten, selbst in der fremden Sprache zu sprechen, auch wenn noch lange nicht alles „richtig“ ist. Die Motivation, mit der die Kinder in der ihnen fremden Sprache sprechen, ist durch die Muttersprachler sehr groß. Darüber hinaus wird das bilinguale Konzept auch im regulären Schulalltag immer wieder eingeflochten, so dass beispielsweise auch Ganztagesschulangebote und Betreuungszeiten von den Muttersprachlern übernommen werden.